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fsj - tagebuch von amelie

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02.07.2012

liebes tagebuch,

seit ein paar wochen haben maxi, daniela und ich für eine auftragsarbeit geprobt. das frauenhaus feierte gestern 20 jahre bestehen und wir waren mit unserer darbietung die eröffnung der feierlichkeiten. mit verschiedenen gedichten und alten zeitungartikeln über das frauenhaus haben wir eine 25 minuten lange szenische lesung gehalten.

ich bin ja eigentlich nicht so gut im gedichte lernen, aber irgendwie habe ich mir mit denen weniger schwer getan. ich hatte eher probleme mit einem bestimmten text, in dem ich etwas über das leben im frauenhaus erzählen sollte, der hatte es in sich!

glücklicherweise hat dann gestern alles ganz gut geklappt! dieser bestimmte text lief ganz gut, dafür habe ich mal etwas vergessen, aber insgesamt war alles in ordnung und gerade für die paar proben, die wir hatten.




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12.06.2012

liebes tagebuch,

letzten sonntag hatten wir eine ganz besondere probe unseres tanzstückes. wir waren im steinbruch am seeberg, wo wir auf riesigen steinen getanzt und mit ihnen gearbeitet haben. leider war ich krank und konnte deswegen nur zusehen. liebend gern hätte ich mitgemacht, denn es war schon allein beim beobachten eine wunderbare erfahrung. aber ein gutes hatte es doch, ich konnte filmen und ein paar ganz tolle fotos schießen. nach der probe sind wir dann noch auf den düppel essen gegangen und haben noch ein paar organisatorische dinge geklärt, wie zum beispiel den titel und weitere probentermine. es ist ja nicht mehr lange hin bis zum 15. juli 2012 und bei dem gedanken, wird mir doch etwas mulmig zumute.

das wars jetzt erst mal für heute und ich bemühe mich, die leider letzten monate meines fsj- jahres wieder regelmäßiger zu schreiben.




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19.03.2012

liebes tagebuch,

am wochenende hatten wir wieder aufführungen von „das geheimnis der dinge“ im londoner. samstagabend lief sie ganz gut, aber am sonntag war sie recht chaotisch. war wohl die verhexte zweite aufführung...

am montag mussten wir dann schon sehr früh im londoner sein, weil wir uns gegenseitig schminken mussten und die erste vorstellung um 10 uhr war. dafür hatten wir die bühnenfläche etwas verkleinern müssen, weil für die zweite vorstellung um 14 uhr sich 183 besucher angemeldet hatten. und alle die das londoner kennen, wissen, dass da eigentlich gar nicht so viele reinpassen. deswegen wollten wir schon die erste aufführung mit der kleinen fläche spielen um ein gefühl dafür zu bekommen. gerade wir schwarzschmollen springen ja viel rum und brauchen eigentlich viel platz.

also, zur aufführung um 14 uhr: uns war allen schon recht mulmig zumute, da es a wirklich extrem viele kinder waren und da dann auch die richtige lautstärke haben und ihre reaktion auf das stück...
aber es lief alles hervorragend, es war sogar eine der besten aufführung, die wir je hatten! es hat super viel spaß gemacht und den kindern hat es auch total gefallen! obwohl es schon seltsam war, als sie auf einmal so nah saßen und wir uns sehr einschränken mussten…
da es vorraussichtlich fürs londoner eine deniere war, wo man kleine gags für die schauspieler einbaut, hat es doppelt spaß gemacht, weil ein mitspieler, der mich eigentlich mit in den schrank schleift, auf einmal meinte er müsste mich zu einer zweiten schwarzschmolle und dem großen schaumstoffwürfel in die truhe stecken. gerade so haben wir drei da reingepasst und ich hatte einen üblen krampf im fuß, weil ich mich ziemlich verrenken musste… aber spaß hats trotzdem gemacht und gerade diese spontane aktion!




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09.01.2012

liebes tagebuch,

so, die premiere von "die froschkönigin" ist zwar schon eine weile her, aber ich will ja nichts auslassen in meinem tagebuch! also...

sie war ein großer erfolg! den kindern und auch den erwachsenen hats ganz viel spaß und freude bereitet. es war das erste mal, dass etwas auf der bühne gespielt wurde, wo ich daran beteiligt war und ich war schon ziemlich aufgeregt...hoffentlich gefällt es den kindern, hoffentlich sind die eltern auch begeistert ... natürlich war ich auch gespannt auf das urteil meiner mama und von meinen schwestern, die extra angereist sind um sich das stück anzuschauen. allen hat „die froschkönigin“ sehr gut gefallen!

nur leider war es zu lang für ein kinderstück und somit mussten wir es noch ein gutes stück kürzen. und so gingen für alle beteiligten einige lieblingsstellen verloren, jeder musste auf etwas verzichten. aber zum glück hat es jetzt die richtige länge!

nach der premiere war ich dann vollends damit beschäftigt in der weihnachtsproduktion "das geheimnis der dinge" mitzuarbeiten. es war das erste mal für mich bei einer probe als spieler mitzuwirken und somit eine ganz neue erfahrung, die ganzen abläufe von der anderen seite zu beobachten und auf der bühne zu stehen. es war zwar ungemein anstrengend, aber es hat doch immer spaß gemacht, wenn wir wieder „schmollen“ durften. als dann die kostüme fertig waren, hat es noch viel mehr spaß gemacht, weil wir so noch viel mehr in die rollen geschlüpft sind. zum kostüm gehörte auch eine reptiliennase, die zumindest mich dann wirklich in eine schwarzschmolle verwandelt hat. bei der premiere, die übrigens sehr gut lief, hat die maske leider nicht so gut gehalten, weswegen wir sie bei den folgenden aufführungen wegließen.

bei der zweiten aufführung,die bekanntlich nicht die besten sind, war dann meine familie aus münchen dabei. allen hat es gefallen und sie waren begeistert von dem ganzen stück! auch wenn es nicht unsere beste vorführung war...

nach den vielen aufführungen vom weihnachtsstück war es soweit und ich konnte in den weihnachtsurlaub fahren. ich hatte mich schon unglaublich auf zu hause, meine familie und meine freunde gefreut, war ich doch seit gut drei monaten nicht mehr in münchen!

nach dem ganzen weihnachtsstress bin ich doch froh wieder hier in gotha zu sein. zwar waren die drei wochen zu hause unglaublich schön, doch freu ich mich wieder auf die arbeit und das "nichtmehrzuhausewohnen".

da ich gerade nicht in einer produktion stecke, ist es sehr ruhig hier im büro und ich kann mich meinem tagebucheintrag gut widmen. auch freue ich mich auf die premiere von unserem neuen stück "fragebogen" am 28.01.2012, worauf ich schon sehr gespannt bin.

fortsetzung folgt...




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11.11.2011

liebes tagebuch,

heidernei! hab ich anstrengende und aufregende wochen hinter mir… erst das seminar, dann letzte probewoche von „die froschkönigin“ und schließlich die premiere davon!

also… die erste seminarwoche war in hümpfershausen am a** der welt. auf dem weg dorthin hatten wir uns übelst verfahren! zum glück hab ich überhaupt jemanden gefunden, der mich hinbringt, denn sonst hätte ich in herrgottsfrühe aufstehen müssen… naja, nach einer gefühlten odyssee, kam ich dort an und hatte eine super tolle woche! nach pädagogisch wichtigen kennenlernspielchen wurde uns der ablauf des seminars erklärt und dann war auch schon zeit fürs abendessen und der erste tag rum. weiter ging dann die woche mit teamworkspielen, dem kreativen nachmittag, wo wir uns richtig austoben durften und natürlich dem workshop „projektmanagment“. in diesem konnte jeder sich mit seinem eigenen projekt, das man in diesem jahr leiten darf, beschäftigen und hatte professionelle hilfe um einen plan dafür zu erstellen. abends gabs dann immer irgendwelche aktivitäten, wie kinoabend oder das kulturfest.

das kulturfest war schon ein erlebnis! es wurde von allen freiwilligen organisiert und ist richtig gut gelungen! ich war in der theatergruppe und wir mussten uns natürlich etwas zur unterhaltung überlegen. nach vielen überlegungen kamen wir zum schluss, dass wir figuren aus märchen, literatur und film verfremden und die zuschauer erraten müssen, wen wir darstellen. so ging der gestiefelte kater in den schuhladen und wollte neue stiefel, faust saß mit gretchen vorm bibel- tv und für frodo wurden die gefährten gecastet… war richtig witzig und wir hatten eine super gaudi beim erarbeiten! auch die aufführung war ein großer erfolg!

fortsetzung folg...




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14.10.2011

liebes tagebuch,

aus münchen frisch zugezogen war mir schon etwas mulmig, als ich zu einer neuen arbeitsstelle auch noch in eine neue stadt gekommen bin. doch diese befürchtungen waren absolut unbegründet, denn ich wurde hier sehr freundlich begrüßt und das hat sich, zum glück in den ersten arbeitswochen auch nicht geändert.

ich wurde gleich mal ins kalte wasser geworfen! ich, die noch nie im leben, außer ins theater zu gehen oder in der schule über ein stück zu reden, mit theater zu tun hatte, die regieassistenz bei dem neuen kinderstück übernehmen durfte. dafür sind die schauspielerin, der regisseur und ich für eine woche nach teutleben gefahren um genau zu entscheiden, welche grundlage wir für das stück nehmen, wie wir das stück aufbauen und inszenieren wollen.
angefangen haben die tage um 10.00 uhr mit aufwärmübungen. dafür hat uns der regisseur mit den tibetern, so haben wir sie genannt, vertraut gemacht. das waren bestimmte übungen für den rücken und den körper allgemein. total anstrengend, aber auch echt super zum wach werden!

danach haben wir verschiedene improvisationsspiele gemacht, zum beispiel, was kann man alles mit einer wanne machen oder mit pfeil und bogen… wir sind aus dem lachen nicht mehr herausgekommen und hatten eine super gaudi.

nach der impro haben wir uns an die arbeit mit dem stück gemacht. ab da hat erst die richtige arbeit angefangen. geschichte ein stückchen lesen, spielen und das dann in das regiebuch eintragen, was genau gesagt und getan wurde. und dann bei der wiederholung verbessern, wenn was anders gelaufen ist. vor allem richtig schwer, weil der mensch ja schneller redet als, zumindest ich, tippen kann. deswegen bin ich oftmals nicht mitgekommen. also richtig anstrengend und nervenaufreibend, aber auch total interessant!
ende war so um 18.00 uhr, dann wurde zusammen gekocht und ein film geschaut. wir haben den anstrengenden arbeitstag also richtig schön ausklingen lassen!
nun, nach diesen zwei probewochen, einmal in teutleben und dann nochmal im proberaum bei uns in gotha, haben wir eine woche pause, wo ich, als regieassistent dafür verantwortlich bin die kostüme zu organisieren und alles weitere für das stück zu klären.

wie du also siehst habe ich so einiges zu tun und hab schon in den ersten wochen viel neues gelernt! ich bin schon gespannt auf die nächsten monate...




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